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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beschließt das Deutschlandjahr 2018/19 mit der Aufforderung die transatlantische Zusammenarbeit fortzuführen

20.Dezember 2019

Im Oktober war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einem offiziellen Besuch in Boston, um den erfolgreichen Abschluss der Wunderbar Together-Kampagne 2018/19 zu feiern.

Die Reise war sein zweiter Besuch in den Vereinigten Staaten seit seinem Amtsantritt. Steinmeier besuchte eine einzigartige Weltpremiere, das gemeinsame Konzert des Leipziger Gewandhausorchesters und des Boston Symphony Orchestra. Die beiden Weltklasseorchester spielten unter Leitung ihres gemeinsamen  Dirigenten Andris Nelson. Die Veranstaltung markierte den feierlichen Abschluss der Wunderbar Together-Kampagne mit einem musikalischen Feuerwerk.

Präsident Steinmeier eröffnete den Abend mit einer Begrüßungsansprache über die Bedeutung der deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit in Politik und Musik. Er reflektierte den 30. Jahrestag des Mauerfalls und die Bedeutung der Freundschaft zu den USA in dieser turbulenten Zeit der deutschen Geschichte.

 

„Ohne die Unterstützung und ohne die Freundschaft des amerikanischen Volkes wäre eine deutsche Einigung nicht möglich gewesen. Liebe Freunde, wir haben das nicht vergessen“, sagte er dem Publikum. „Ich bin hier, um zu sagen: Danke, Amerika!“

Steinmeier betonte, dass die deutsch-amerikanische Freundschaft nicht nur historisch betrachtet werden dürfe und dass Deutschland und die USA, ähnlich wie die beiden Orchester, auch auf andere Weise „Wunderbar Together“ seien. „Wenn wir als Demokratien gedeihen wollen, werden wir uns auch in Zukunft brauchen, um voneinander zu lernen und uns gegenseitig zu unterstützen.“

Während das Deutschlandjahr mit dem Konzert offiziell zu Ende gegangen ist, wurde Steinmeiers Aufforderung zu fortgesetzter Zusammenarbeit bereits vom Goethe-Institut aufgegriffen. Das Institut bekräftigt sein Engagement für die transatlantischen Beziehungen, indem es in die Zukunft seiner amerikanischen Institute investiert: In Washington und Los Angeles werden neue Standorte bezogen, in Boston wurde das Goethe-Institut umfassend renoviert. Bundespräsident Steinmeier selbst nahm die offizielle Eröffnung des Goethe-Instituts Boston vor. Er begrüßte die Gäste in den neuen Räumen und wies auf die Bedeutung hin, die Institutionen wie das Goethe-Institut für die transatlantische Zusammenarbeit und die demokratischen Ideale spielen.

Steinmeier betonte zudem die anhaltende Notwendigkeit, Brücken zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland zu bauen und sprach über die positiven Auswirkungen der transatlantischen Zusammenarbeit auf Deutschland und die USA im vergangenen Jahrhundert.

Der Präsident unterstrich die Bedeutung von Organisationen wie dem Goethe-Institut Boston bei der Fortführung der Arbeit von Wunderbar Together . Das Institut „bietet ein Forum, wo Menschen sich treffen, lernen und persönliche Beziehungen knüpfen können“. Dieses Angebot ist entscheidend für die engen Beziehungen zwischen Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die die Demokratie in den USA und in Deutschland stärken.

Das Goethe-Institut wird darüber hinaus im Jahr 2020 seine Arbeit an den Pop Up-Instituten in Houston, Kansas City und Seattle fortsetzen, die im Rahmen der Wunderbar Together-Kampagne begonnen wurde.

Folgen Sie dem Goethe-Institut auf Facebook, Instagram und Twitter um über die Arbeit des Instituts in den USA auf dem Laufenden zu bleiben.

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