Veranstaltung im Fokus

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Exil. Erfahrung und Zeugnis

28.Januar 2019

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Exil. Zustand der Verbannung oder des Ausgeschlossenseins aus dem Heimatland, in der Regel aus politischen, religiösen oder rechtlichen Motiven. Gehen und möglicherweise nie zurückkehren.

Von 1933 bis 1945 fanden über 130.000 Deutsche in den USA ein neues Zuhause und begannen ein neues Leben in einem völlig fremden Land. Die Wanderausstellung der Deutschen Nationalbibliothek Exil. Erfahrung und Zeugnis reflektiert das Schicksal dieser Menschen in Dokumenten und Artefakten. Bei den Exponaten handelt es sich um Reproduktionenaus der Sammlung Deutsches Exilarchiv 1933-1945 . Diese geben ein eindrucksvolles Zeugnis von den Erfahrungen der Menschen, die vor der nationalsozialistischen Verfolgung fliehen mussten.

Die Exilanten sahen sich täglichen Herausforderungen gegenüber – wohin flüchten und wie dorthin gelangen? Bei ihrer Ankunft warteten weitere Ungewissheiten. Würde ihr neues Gastland die Neuankömmlinge mit offenen Armen empfangen? Was bedeutet es Flüchtling zu sein und wie würden sie mit diesem neuen Status zurechtkommen? Und irgendwann stellte sich vielen die allesentscheidende Frage – würde es jemals möglich sein, zurückzukehren?

Während des Deutschlandjahres besucht die Wanderausstellung von Mai 2018 bis Mai 2019 sechs Standorte in den USA. Vom 1. bis 28. Februar 2019  ist die Ausstellung in der Williston Memorial Library in South Hadley, Massachusetts, zu sehen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

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