Veranstaltung im Fokus

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Manifesto: Art x Agency im Hirschhorn Museum

16.Mai 2019

© Julian Rosefeldt and VG Bild-Kunst

Zu sehen vom 15. Juni 2019 bis 5. Januar 2020

Die Gruppenausstellung Manifesto: Art x Agency geht dem kunsthistorischen Einfluss von Künstlermanifesten vom 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart nach. Kuratiert durch den Hirshhorn-Chefkurator Stéphane Aquin, markiert Manifesto: Art x Agency zugleich das Washington-Debüt der mehrkanaligen Filmpräsentation von Manifesto des deutschen Künstlers Julian Rosenfeldt. Die Filminstallation wird neben einer umfangreichen Auswahl von Kunstwerken und Ephemera aus der ständigen Sammlung des Museums gezeigt, die über einen Zeitraum von hundert Jahren entstanden sind. Manifesto: Art x Agency geht der Frage nach, wie Künstler-Manifeste sich mit den politischen und sozialen Themen ihrer Zeit auseinandergesetzt haben, und wie Kunst noch heute als öffentliches Werkzeug eingesetzt wird, um den Lauf der Geschichte zu beeinflussen.

Die Hirshhorn-Ausstellung ist in drei Abschnitte unterteilt. Den Auftakt macht eine beeindruckende Auswahl von Kunstwerken der Moderne, darunter wegweisende Werke von Jean Arp, Giacomo Balla, Alexander Calder, Salvador Dalí, Helen Frankenthaler, George Grosz, Hannah Höch, René Magritte, André Masson Joan Miró, Joan Mitchell, Barnett Newman, Jackson Pollock und Tsuruko Yamazaki.

Julian Rosefeldts gefeiertes Werk Manifesto (2015) ist im zweiten Abschnitt der Ausstellung zu sehen. Die spielerische Filminstallation mit der Schauspielerin Cate Blanchett zeigt Ausschnitte aus einigen der großen Künstler-Manifeste des vergangenen Jahrhunderts. Manifesto demonstriert die Resonanz von Künstlermanifesten im heutigen künstlerischen und kulturellen Klima und bindet gleichzeitig frühere ästhetische Bewegungen aus dem ersten Ausstellungsabschnitt ein.

Im letzten Abschnitt der Ausstellung werden zeitgenössische Werke von den 1960er Jahren bis heute präsentiert, die einen Kommentar zu politischen Bewegungen und gesellschaftlichen Veränderungen abgeben. Zu den ausgestellten Künstlern zählen unter anderem die Guerilla Girls, Adrian Piper, Hurvin Anderson, Alfredo Jaar, Nam June Paik, Zoe Leonard, Catherine Opie und Glenn Ligon.

In Verbindung mit der Ausstellung zeigt das Hirshhorn das Washington-Debüt von In Search of the Truth (Der Wahrheitsstand) – ein fortlaufendes globales Projekt der Künstler von CAUSE COLLECTIVE, Ryan Alexiev, Jim Ricks und Hank Willis Thomas. Die partizipative Installation ist vom 8. bis 23. Juni 2019 auf der Openair-Plaza des Museums zu sehen.

Erfahren Sie mehr über die Ausstellung auf der Webseite des Hirschhorn Museums.

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